Protagonistin: Svetlana

Svetlana war am 30. August 2004 aus dem kalten Kiev ins warme Freiburg gekommen. Auslands-Fsj. Sie hatte ihr Zimmer bezogen, ihr gegenüber wohnte der Zivi. Das Marienbild hatte sie aufgehängt und dann hatte sie erstmal geweint. Der Abstand zwischen ihr und ihrer Familie war ihr mit jedem Kilometer in dem Fernreisebus klarer geworden. Vor allem ihre geliebte Schwester und das Essen ihrer Großmutter vermisste sie. Handy hatte sie keins und Telefon auch nicht. Wie sollte sie ihren Eltern nur sagen, dass sie gut angekommen, ansonsten aber alles furchtbar sei? Vielleicht würde sie später mal vorsichtig bei dem Zivi fragen, ob er ein Telefon hätte.

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